530 Euro gespart durch Wohneigentum

"Der finanzielle Vorteil durch die eigenen vier Wände ist im Alter erheblich", sagt Stefan Jokl vom Bundesverband der Privaten Bausparkassen in Berlin. Durchschnittlich 530 Euro Miete lassen sich schon nach heutiger Datenlage sparen, hat das Statistische Bundesamt für den Verband errechnet. "Das ist ein Drittel der Netto-Einnahmen eines Rentnerhaushalts." lesen wir am 22. Juli 2009 in der Berliner Morgenpost.

Wenn eine Immobilie selbst genutzt wird, entfaltet sie Vorteile über die Geldanlage hinaus. Die schwankenden Marktpreise interessieren nicht mehr, die Grundbucheinträge zählen. Idealerweise hat keine wankelmütige Bank Zugriff. Dann spielt sogar eine Enteignung der Sparer und Geldanleger durch den Staat, der eine Währungsreform durchführt, keine Rolle mehr. Verrückterweise gehen Ersparnisse immer verloren, Schulden aber bleiben. Oder steckt hier Absicht dahinter, wenn ein Staat seine Bürger enteignet? Nachtigall, ick hör Dir trapsen! Zurück zu Wohneigentum:

Wer in eine selbstgenutzte Immobilie investiert, geht über betriebswirtschaftliche Erwägungen hinaus. Das Innere und das Äußere ist nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet, es entsteht im Laufe von Jahren eine immer stärkere emotionale Bindung an Ausstattung, Lage und Gestaltung. Diese Besonderheit bietet eine andere Vermögensanlage verbunden mit einer Mietwohnung nicht. Es ist eine Frage der individuellen Lebensführung, wo die Prioritäten liegen.

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen


Foto Quelle CBP Linienstraße

Trackback

no comment until now

Add your comment now

Impressum