Allenthalb findet man Kommentare zu der möglichen Auswirkungen auf den Häuslesbauer bei uns.

Da gibt es die Abwiegler, die sagen, bei uns ist sowieso alles anders, bei uns kann nichts passieren und der deutsche Hypothekenschuldner wird nichts merken.

Die anderen sehen die Zinsen steigen, falls man überhaupt noch Geld zum Bauen bekommt.

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Ich denke, die Tendenzen in Richtung 100% Finanzierung und das Finanzieren auch für Kunden mit schwacher bonität werden sich deutlich abschwächen.

Denn die Banken werden sich die Kunden etwas genauer ansehen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dies wird auch für den einen oder anderen Kunden das Aus bedeuten können.

Ich hoffe und wünsche einem solchen Kunden nur, dass er nicht auf irgendwelche bauernfängerischen Tricks nicht ganz seriöser Anbieter hereinfällt.

Einige Banken werden sicher auch versuchen, auf der Zinserhöhungswelle mitzuschwimmen, doch das wird sich schnell regulieren.

Um als Kunde nicht irgendwann feststellen zu müssen, dass man die Zinsen nicht mehr bezahlen kann, sollte man eine möglichst lange Zinsbindung anstreben, zumindest solange die Zinsen nicht wieder im Fallen begriffen sind.

Läuft die Zinsbindung bald aus, sollte man sich – wie schon vor einigen Tagen erwähnt – Gedanken machen und mit seiner Bank über die Möglichkeiten intensiv reden.


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