Bauschäden nehmen zu
abgelegt im Archiv Bauablauf am 31.01.08
wird zumindest in einer Pressemitteilung behauptet, wobei aber m.E. nicht eindeutig erklärt wird, worauf sich die Zahlen und Daten genau stützen.
Eindeutig ist aber etwas anderes, ein bestimmter Anbieter, nämlich die dekra, will seine Leistungen verkaufen und zwar die externe baustellenbegleitende Qualitätskontrolle, die auch nicht ganz billig ist.
Ob vier Baustellenkontrollen dafür ausreichen, sei man dahingestellt, zumal die Kosten zumindest für den Anbieter durchaus lukrativ sind.
Aber vielleicht machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

Permalink: Bauschäden nehmen zu
Tags: Bauschäden Qualitätskontrolle Baustellenkontrolle Dekra
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Kommentar von:
Starrach
(04.02.08 5:03 Uhr)
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leider muss ich dieser Studie Recht geben! In den letzten 4 Jahren habe ich keine Neubauuntersuchung vorgenommen, wo nicht mind. ein Bauausführer wieder ran musste. Die Aussage, dass die Fenster schlecht eingebaut sind, trifft nahezu auf 90% zu. Die Einbauer haben wohl zum großen Teil kapiert, dass nach innen ein Dichtungsband gehört, aber die DIN 4801 nach der "keine" Stelle in den Räumen bei -5°C unter 12,6°C liegen darf. Ich kann aus Erfahrung nur dringend darauf hinweisen, egal ob Alt- oder Neubau, mindestens eine Thermografische Untersuchung (selbstverständlich innen und aussen)nach Abschluss der Maßnahme und "bevor" die Maßnahme bezahlt wird.
Allerdings finde ich auch eine gewisse Schuld bei den Bauherren, Kostendrücken führt fast immer zu Qualitätsminderung!
Um dieses Problem zu vermeiden, sollte bei der Kostenverhandlung schon ein "Gutachter" anwesend sein, der genau weiss worauf es ankommt.
Leider werden viele Bauschäden erst nach 5 Jahren sichtbar, und dann ist die Gewährleistung häufig futsch (nur bei Nachgewiesener grober Fahrlässigkeit liegt die Haftung dann noch vor).
Und nochwas, eine Gebäudethermografie sollte immer von Innen und Außen erfolgen, alles andere ist nur ein Eindruck und keine ordentliche Messung!!!
mfg
Marion Starrach