Berlin Bambiland: Kriminelle miskreditieren Einwohner

Berlin-Magazin.info schreibt am 7. Juni: "Das Phänomen der Gentrifizierung ist bekannt und wissenschaftlich erforscht. Es läuft weltweit unter gleichen Mustern ab: Wegen niedriger Mietpreise werden Stadtteile für Studenten, Künstler attraktiv und eine Subkultur bildet sich aus. Die neu zugezogenen werten die Stadtteile kulturell und szenemäßig auf und setzen damit einen in einem ersten Schritt die Stadtteile auf und viele der "alteingessesenen Mieter" ziehen weg.

Viele der ehemals "armen" Studenten steigen nach dem Studium ins Berufsleben ein und aus einem ehemals subkulurellen Stadtbezirk wird ein "hipper" in denen Investoren Wertsteigerungsmöglichkeiten für Immobilien sehen. Die Renovierungen kommen nun nicht mehr den ursprünglichen Bewohnern zu Gute, die sich die teuren Mieten nicht mehr leisten können. Die ursprüngliche Bevölkerungsstruktur und der Charakter der Viertel wandeln sich."

Das Pikante in Verbindung mit der Initiative von einkommensschwachen Anwohnern, die zwar kein brachliegendes Grundstück kaufen können, aber es gerne im Sinne der Anwohner kostengünstig nutzen und durch Nachbarschaftshilfe gestalten möchten: Der Polizei und den Anwohnern unbekannte Kriminelle provozieren durch Straftaten wie Sachbeschädigungen und Schmierereien mit volksverhetzendem Charakter, um solche Initiativen durch Anwohner in Mißkredit zu bringen. Wer das nicht durchschaut und nur den Schlagzeilen der Medien folgt, fällt der beabsichtigten Polarisierung durch solche gekauften Schlägertrupps zum Opfer.

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

Foto Quelle Bambiland Berlin

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