
Beim Blower-door-Test wird die Luftdichtheit eines Gebäudes quantitativ erfasst und festgestellt, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einer bestimmten Druckdifferenz zur Außenluft pro Stunde ausgetauscht wird.
Um diesen Differenzdruck aufzubauen, wird in eine offene Außentür ein mit Folie bespannter Rahmen eingesetzt.
Durch eine Ã-ffnung in der Folie stellt ein Ventilator einen definierten Druck zwischen Außen- und Innenraum ein. Um diesen Druck aufrechtzuerhalten, muss der Ventilator einen so hohen Volumenstrom fördern, wie durch Leckstellen des Gebäudes entweicht.
Während die Druckdifferenz aufgebaut ist (Unterdruck im Haus) können Leckstellen in der Gebäudehülle leicht gefunden werden. Schon mit der bloßen Hand lassen sich die Leckstellen ertasten. Es zieht sozusagen aus allen Ritzen.
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