
Herkömmliche Heizungsanlagen, auch Niedertemperatur-Heizkessel, nutzen nur den "Heizwert" von Ã-l oder Gas.
Die entstehenden Abgase mit Temperaturen weit über 100 Grad, in denen auch Verdampfungswärme enthalten ist, werden nicht genutzt.
Bei den so genannten Brennwertkesseln werden diese abgabe durch Wärmetauscher soweit abgekühlt, dass der enthaltene Wasserdampf kondensiert und die Verdampfungswärme zurück gewonnen werden kann.
Da sich der Nutzungsgrad bei Heizkesseln immer auf den Heizwert bezieht, also gleich 100 Prozent ist, erhält man bei Brennwertkesseln einen Nutzungsgrad von mehr als 100 %, ein an sich unlogischer physikalischer Wert.
Bei der Verwendung von Heizöl erhält man einen Nutzungsgrad von 104, bei Erdgas sogar von 109%.
Ein Brennwertkessel ist umso effizienter, je geringer die Rücklauftemperatur der Heizung ist.
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