
Während im ersten Teil der Ort näher betrachtet wurde, wenden wir uns nun dem Grundstück selbst zu.
Wie groß ist das Grundstück?
Wie hoch liegen die Kosten für den Kauf pro qm, ist der Preis ortsüblich und marktgerecht.
Wie hoch sind Erschließungskosten pro qm?
Wie hoch sind die Gesamtkosten für das Grundstück, liegen diese innerhalb Ihres Budgets?
Wie weit ist die Anbindung bis zur Straße bzw. den öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen?
Wie sind die topografischen Gegebenheiten, handelt es sich um ebenes, leicht ansteigendes oder fallendes Gelände oder um eine starke Hanglage?
Sind dadurch Mehrkosten für Gründung oder die Bauabwicklung zu erwarten?
Ist mit weiteren Erschwernissen bei der Gründung oder den Erdarbeiten zu rechnen, Fels, nicht tragfähiger Grund oder Auffüllungen?
Kann es Probleme geben mit Schadstoffen im Boden (Auffüllung, ehemaliges Betriebsgelände, Deponie usw:?
Ist mit Bodendenkmalen, Munitionsfunden oder alten Fundamenten zu rechnen?
Verlaufen alte oder noch benutzte Leitungen im Boden oder in der Luft auf dem Grundstück?
Gibt es alte und große Bäume auf dem Grundstück, die vielleicht erhalten werden müssen?
Liegt der Grundwasserstand deutlich unter der geplanten Unterkante Gebäude, liegt kein drückendes Wasser vor und sind daher keine zusätzlichen Maßnahmen zur Abdichtung gegen Wasser notwendig?
Viele Fragen, aber wie kommen Sie zu den Antworten?
Einige können Sie durch Augenschein feststellen oder aus dem Angebot des Verkäufers entnehmen, bei der Topografie müssen Sie evt. eine Höhenaufnahme verlangen oder selbst machen.
Bei unklaren Bodenverhältnissen ist mitunter ein bodengutachten oder zumindest eine oder mehrere Schürfgruben erforderlich, zumindest sollten Sie sich mit Nachbarn oder Anwohnern unterhalten.
Fragen Sie auch auf der Gemeinde nach.
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