Dämmung Heizkörpernischen

Eine typische Wärmebrücke von Gebäuden bis in die 70 er Jahre sind die unsinnigen Heizkörpernischen, bei denen die außenwand genau dort geschwächt wurde, wo der Hauptanfall von Wärme war.

Damit sollte verhindert werden, dass die damals noch durchaus breiten Heizkörper nicht zu weit, wenn überhaupt in den Raum hineinragten.

Im Rahmen einer Außenfassadendämmung verschwindet die Wärmebrücke eigentlich automatisch.

Wird aber keine gesamte Fassadendämmung gewünscht, kann die Heizkörpernische auch von innen, aber keinesfalls so effektiv gedämmt werden.

Dazu muss i.d.R. der Heizkörper demontiert und ggf. Zuleitungen etwas verlegt werden.

Bei der Auswahl der Dicke der Wärmedämmung muss darauf geachtet werden, dass sich durch die Taupunktverschiebung keine Kondensationsfeuchte entstehen kann, die zu verdeckten Bauschäden führen.

Wird durch die Dämmung derselbe U-Wert wie von der umgebenden Außenwand erreicht, ist die Innendämmung zwar unproblematisch, aber auch nur bedingt effektiv, da die Dämmstärke selten mehr als 1 cm beträgt.

Spezielle Platten gibt es auch in Baumärkten.


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