Das mögliche Budget

Zuerst sollten Sie einmal überlegen, welches budget Ihnen für Ihren Hausbau oder den Immobilienerwerb überhaupt zur Verfügung steht.

Dazu müssen Sie ganz offen und ehrlich Ihre Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen, aus der Differenz lässt sich dann der Ihnen maximal zur Verfügung stehende Spielraum errechnen.

Stellen Sie zunächst anhand des Vorjahres oder wenn Sie es jetzt machen, verwenden Sie besser die Daten aus dem laufenden Jahr.

Stellen Sie z.B. anhand Ihres Kontos die laufenden Ausgaben fest und legen Sie die Ausgaben auf den Monat um, spezifizieren Sie dabei nach Miete, Mietnebenkosten, Versicherungen, Zinsen und Rückzahlungen für Darlehen, Telefon, Auto, Haushalt, Kleidung und Haushalt, Nahrungsmittel incl. Gaststättenbesuche, Hobbys und Urlaub und Sonstiges.

Bilden Sie zusätzlich Rücklagen für Unvorgesehenes, vielleicht geht mal das Auto oder ein wertvolles Elektrogerät kaputt.

Ebenso gehen Sie mit den Einnahmen vor, bekommen Sie außer dem Gehalt bzw. den Gehältern auch Weihnachtsgeld, Tantiemen, so müssen diese ebenfalls auf den Monat umlegen, dies gilt auch für Erträge aus Kapitalanlagen.

Bei diesen Erträgen müssen Sie aber beachten, dass Sie diese Kapitalanlagen wahrscheinlich als Eigenkapital in die Finanzierung einbringen, so dass diese Erträge weniger werden bzw. ganz wegfallen.

Die Differenz ergibt hoffentlich einen Überschuss und dieser Betrag kann dann in erster Näherung für Zinsen und Tilgung der Kredite eingesetzt werden, dazu ggf. einen Teil der Miete, nicht aber die Nebenkosten, die dürften im eigenen Haus wahrscheinlich sogar deutlich höher liegen als in einer Mietwohnung.

In der weiteren Verfeinerungen können dann Steuervorteile und Fördermittel berücksichtigt werden.

Aber Sie sollten sich auch Gedanken machen, was passiert, wenn sich die Einnahmenseite negativ entwickelt, wie viel ist davon zu verkraften, ehe man die die anstehenden Forderungen nicht mehr erfüllen kann.


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