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Der Schwanengesang der USA

abgelegt im Archiv Aktuelles am 18.05.09

Der Schwanengesang der USA
  © Jeff Sandquist
Die Bürger der USA haben gut gewählt: Die Show kann beginnen! President Barack Obama bietet alles, was die USA brauchen, um sich stimmungsvoll von ihrer Führungsrolle auf diesem Planeten zurückzuziehen. "Im Oktober 2005 wurde Obama in dem britischen Journal 'New Statesman' als eine von 10 Personen, die die Welt verändern können, aufgelistet."

Es ist eine Sache, als Schulbub in Geschichtsbüchern zu blättern. Es ist eine andere Sache, als Erwachsener zuzuschauen, wie sich eine Weltmacht selbst demontiert. Durch die Jahrtausende menschlicher Geschichte ist die Dummheit und Arroganz immer die gleiche geblieben. Alle Nutznießer eines Systems lutschen so lange am Euter der Kuh, bis sie tot umfällt und selbige mit dem Gewicht ihres Leibes erdrückt. Ist Mitgefühl oder gar Mitleid ein angemessenes Verhalten? Nicht wirklich!

Lassen Sie einfach mal folgenden Kommentar von Bill Bonner auf sich wirken und entscheiden Sie dann selbst! Macht es einen Unterschied, ob Ihr Nachbar, Bruder oder Freund sich in den Untergang reitet oder eine ganze Nation? Sie kennen den Begriff "Schwanengesang" nicht? Das können Sie ändern!


"Die Fehler, die Amerika gemacht hat, sind die Fehler, die die Imperien immer machen. 'Imperiale Verausgabung' nennt man das. Spanien griff nach England... und versank in der Nordsee. Frankreich wollte nach Moskau... und ist im Schnee erfroren. England breitete sich über die gesamte Welt aus mit kolonialen Außenposten in Singapur, Australien und Rhodesien. Aber als das Imperium im Ersten Weltkrieg von den Hunnen herausgefordert wurde, da war die Wirtschaft bereits nicht nur von Deutschland, sondern auch von Amerika eingeholt worden.

Jetzt tragen die Vereinigten Staaten violett. Sie haben die Finger in jeder Torte stecken und Schiffe in jedem Hafen, und die Rote Tinte fließt überall hin. Selbst zum Gipfel der eigenen Autorität - in den Neunzigern - hat man sich bereits auf die Ersparnisse der armen Menschen in Asien verlassen, um weiterhin die großen Ausgaben finanzieren zu können. Und jetzt, konfrontiert mit der Herausforderung einer weltweiten Finanzkrise... und den offensichtlichen Konsequenzen der übertriebene Ausgaben und der Kredite über viele Jahre... was tut Amerika? Schränkt es sich ein? Oder bringt das Land die Truppen nach Hause und senkt die Defizite?

NEIN! Amerika gibt noch mehr Geld aus und es leiht auch noch mehr.

Mit anderen Worten macht Amerika einen großen, fatalen Fehler. Jetzt muss ein Betrag, der den Gesamteinnahmen entspricht, geliehen werden, nur um die Bundesregierung weiter im Gang halten zu können. Und selbst wenn man 100% der Ersparnisse des Landes nimmt, dann hat man immer noch nur die Hälfte dessen, was nötig wäre, um die Defizite zu finanzieren. Und der Rest - ein Betrag, der dem gesamten Militärhaushalt der Vereinigten Staaten entspricht - muss von freundlichen Fremden, Wettbewerbern und möglichen Machtrivalen geliehen werden.

Früher oder später wird das Ausland mit seinem Geld nicht mehr so locker umgehen. Und dann wird man die amerikanischen Schatzanleihen nicht mehr kaufen, sondern verkaufen. Und anstatt Amerikas imperialen Ehrgeiz zu unterstützen, wird es ihn unterminieren."

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und eine klaren Kopf!

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

Permalink: Der Schwanengesang der USA

Tags: Volkswirtschaft  Schulden  Verantwortung  Dummheit  Arroganz 

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