Direktbesitz über Bauträger oder Immobilienfond mit Ausgabeaufschlag?

Die Risikostreuung in Immobilienfonds mag ins Auge stechen, doch birgt diese Geldanlage einen wachsweichen Moment, der leicht übersehen werden kann. Andrew Groom, Chefgutachter des Immobilienberaters Jones Lang Lasalle im Interview mit manager-magazin.de: "Das große Problem ist nicht die Methodik, problematisch sind die Annahmen der Gutachter. Diese beruhen auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit, was prinzipiell in Ordnung ist. Sie bilden aber nicht unbedingt die Marktsituation zum Stichtag ab. Doch eigentlich müssten die Gutachter eine stichtagsbezogene Marktmiete zugrunde legen. Die Methode der offenen Immobilienfonds ist nur eine Szenarioanalyse auf langfristige Sicht. Dabei sollten einem täglich handelbaren Investment auch täglich aktuelle Preise des Basisinvestments – also der Immobilien – zugrunde liegen."

Der Direktbesitz einer Immobilie ist immer real. Nur im Augenblick einer Monetarisierung wäre er vergleichbar mit Anteilen an einem Immobilienfonds. Doch der Wert einer Immobilie bemißt sich am Marktpreis und nicht an der willkürlichen Bewertung von Gutachtern abseits vom Marktgeschehen.

Sie als Investor haben die freie Wahl.

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

Foto Quelle CBP Living Westend

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