Eigenleistungen als Finanzierungsmittel
Viele Bauherren wollen oder müssen Eigenleistungen an ihrem Haus erbringen.

Sie wollen selbst Hand anlegen, sie wollen sich selbst aktiv beteiligen und sie wollen die eigenen Fähigkeiten nutzbringend und Kosten senkend anwenden.

Solange sie dabei ihre eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen, ist auch nichts dagegen zu sagen.

Allerdings mindestens genauso wichtig ist der finanzielle Aspekt, denn die Finanzierungsinstitute erwarten mit Recht einen bestimmten Anteil an Eigenkapital. Reicht das vorhandene Geld dafür nicht aus, wird gerne die Muskelkraft als Alternative eingesetzt.

Doch hierbei werden leicht einige wichtige Punkte nicht ausreichend beachtet.

Denn Sie müssen bedenken, dass Sie natürlich für jede Leistung auch das entsprechende Material besorgen müssen, dass Sie Handwerkszeug und Geräte benötigen, die Sie vielleicht noch kaufen oder gegen Gebühr leihen müssen. Dies reduziert die Ersparnis meist nicht unerheblich.

Oft brauchen Sie auch Unterstützung und die erhalten Sie auch von Freunden und Verwandten. Doch machen die das wirklich umsonst, sicher die meisten sind zunächst damit einverstanden, dass sie dafür ein Vesper oder auch ein bisschen mehr erhalten.

Auch das kostet Geld, ebenso wie evtl. notwendig werdende Versicherungen oder Gebühren.

Aber vor allem, Sie erwarten eine entsprechende Gegenleistung, vielleicht nicht heute, dann aber ganz sicher Morgen, wenn Ihre Helfer selbst bauen, umbauen oder umziehen.

Das kostet Sie dann Ihre Zeit und die brauchen Sie vielleicht später für den eigenen Garten oder andere Tätigkeiten ringsums Haus.


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