
Mit diesem Titel meldet sich ein Verein von Energieberatern zu Wort und damit hat er sicher Recht.
Denn in der derzeitig doch etwas aufgeheizten Atmosphäre der Energiediskussion gibt es auch nicht wenige schwarze Schafe in diesem Bereich.
Der Verein weist daraufhin, dass er klare Qualitätsrichtlinien hat und der Kunde daher bei seinen Mitgliedern gut aufgehoben ist.
Das mag sein, obwohl die auf der Vereins-Homepage genannte Zahl der Mitglieder nicht unbedingt für eine sehr weite Verbreitung spricht.
Doch mal abgesehen von der im Artikel vorhandenen Werbung gibt er einige Hinweise auf mögliche Anforderungen an Energieberater, die Sie beachten sollten.
Meine ganz persönlichen Tipps will ich Ihnen auch nicht vorenthalten:
Fragen Sie auch, welche Grundausbildung ein Energieberater hat, kommt er aus der Baubranche, ist das nicht schlecht, denn dann hat er möglicherweise seinen Job von der Pike auf gelernt.
Kommt er aus einer anderen Branche, wäre ich sehr vorsichtig, denn dann besteht die Gefahr, dass angelesenes oder angelerntes Wissen ohne entsprechende Basis zu nicht immer positiven Ergebnissen führt.
Prüfen Sie immer, welche zusätzlichen Interessen der Energieberater verfolgt, verkauft er selbst (teure) Produkte oder will er weitere umfangreiche Leistungen verkaufen. Dann ist die Unabhängigkeit nicht immer gegeben.
Fragen Sie nach Referenzen und prüfen Sie diese sorgfältig. Achten Sie auch auf Unklarheiten und Unstimmigkeiten.
Lassen Sie sich entsprechende Gutachten zeigen, ggf. ohne Nennung von Namen.
Machen Sie deutlich, dass Sie ausschließlich eine Beratung wünschen und dass Sie keine weiteren Leistungen in Anspruch nehmen werden. Wenn Sie zufrieden sind, können Sie darüber immer noch nachdenken.
Fragen Sie bei mehreren Beratern nach und vergleichen Sie Preise und Leistungen, wenn einer seine Leistung extrem billig anbietet, ist diese für Sie dann auf lange frist gesehen, zu teuer.
Denn eine gute Beratung kostet Zeit und Zeit ist für den Berater Geld.
no comment until now