Energieeffizienz: Förderungen der KfW-Banken neu ausgerichtet

Seit 1. April 2009 sind "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" die Schwerpunkte der Fördermaßnahmen. Hierzu wurde der Begriff "KfW-Effizienzhaus" geprägt. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee: "Jetzt kommt eine neue, zielgenaue und verbraucherfreundliche Generation von Förderprogrammen auf den Markt. Damit motivieren wir noch mehr Eigentümer dazu, das Einsparpotenzial ihrer Häuser auszuschöpfen." Die Fördergrenze für Förderdarlehen wird auf 75.000 Euro pro Wohneinheit angehoben.
Um auch bei Sanierungen zur Nutzung von Erdwärme und Sonnenwärme anzureizen, was höhere Investitionen erfordert, sind die Fördermaßnahmen abgestuft. Wolfgang Kroh, Vorstand der KfW Bankengruppe: "Es gilt die einfache Formel: Je höher die Energieeffizienz des Gebäudes, umso attraktiver ist die Förderung".

Der Wiesbadener Kurier schreibt hierzu: "Neben Krediten gewährt die KfW Zuschüsse. Wer sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen neuen Heizkessel einbaut, der kann bis zu 2500 Euro als Zuschuss erhalten. Für Maßnahmepakete im Programm "Energieeffizient Sanieren" gibt es sogar bis zu 3750 Euro. Wird das Gebäude auf Neubauniveau saniert, gewährt die KfW Zuschüsse bis zu 7500 Euro, für hocheffiziente Sanierungen unter Neubauniveau steigt die Förderung auf 13125 Euro."

Damit wird der Gedanke aufgegriffen, mittelfristig weniger Heizöl und Erdgas zu verbrauchen, was den Bestand der Primärenergieträger schont. Preiswerter ist die Versorgung mit Erdwärme und Sonnenwärme obendrein. Es ist halt nicht damit getan, populistisch eine Abwrackprämie für Heizkessel zu fordern. Hausbesitzern alle 20 Jahre einen neuen Heizkessel anzudrehen, ist langfristig gesehen unvernünftig.

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

Foto Quelle KfW-Bankengruppe

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