Erfahrungen mit meiner Fußbodenheizung

Viele denken darüber nach, sich eine Fußbodenheizung in ihr Haus einbauen zu lassen, denn es gibt viele Vorteile, aber auch Nachteile.

Zum einen benötigt man keinen Platz für Heizkörper, was die Einrichtung der Zimmer erleichtert und als Niedertemperaturheizung ist sie zum energiesparen ideal.

Im Winter ist der Fußoden angenehm war, auch und gerade, wenn man sich für einen Fliesenboden entschieden hat. Doch im Sommer und auch in der Übergangszeit sind die Fliesen oft unangenehm kalt.

Aber man kann selbstverständlich auch andere Bodenbeläge einsetzen, allerdings sollte man bei der Ausführung darauf achten, dass sie für den Einsatz bei der Fußbodenheizung geeignet sind, was z.B. nicht bei allen Teppichböden der Fall ist.

Ich habe gute Erfahrungen mit Teppichböden, Fliesen, Linoleum und Kork gemacht. Auch bei PVC gab es keine Probleme, wenn ich diese Böden auch aus anderen Gründen aus meiner Wohnung entfernt habe.

Der gravierendste Nachteil ist die Trägheit der Fußbodenheizung, die lange braucht, um den Heizestrich aufzuheizen und danach die Raumluft.

Als wir im Winter nach einem Kurzurlaub zurückkehrten, war einige Tage vorher die Heizung ausgefallen und es dauerte nach der Reparatur scheinbar ewig, bis sich unser Haus wieder so erwärmt hatte, dass es wieder gemütlich war.

Auch das Bad schnell aufheizen, ist nur bedingt möglich. Hier kann u.U. ein zusätzlicher Heizkörper günstig sein.

Für die Übergangszeit kann auch ein Kaminofen o.a. eine gute Alternative sein.


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