Feinstaub aus Holzfeuerung
abgelegt im Archiv Energie fürs Haus am 21.11.07
Zwar verbreiten Kachel- und Kaminöfen Wärme und Gemütlichkeit, sie können auch beim energiesparen helfen, aber die rund 15 Millionen solcher Feuerungsanlagen blasen in Deutschland mehr Feinstaub in die Luft als alle Dieselfahrzeuge zusammen.
Dies ist für das Bundesumweltministerium Grund genug, gegenzusteuern und damit den Feinstaubausstoß drastisch zu senken. So soll es im nächsten Jahr eine Novelle zur Bundesimmissionsschutzverordnung geben, die auch bei diesen Holzfeuerungsanlagen die Einhaltung entsprechende Grenzwerte verlangt.
Wer heute beim Kauf oder Einbau eines Kachel- oder Kaminofens an morgen denkt und in einigen Jahren nach Auslaufen einer vorgesehenen Schonfrist keine böse Überraschung erleben will, der sollte darauf achten, dass z.B. der Kaminofen eine Typenbescheinigung des Herstellers hat und sich für ein möglichst emissionsarmes Modell entscheiden. Viele Kaminfegermeister können dabei schon beraten

Permalink: Feinstaub aus Holzfeuerung
Tags: Kachelofen Kaminofen Feinstaub Feinstaubbelastung
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Kommentar von:
Schallenberg
(30.12.07 23:35 Uhr)
Kommentar von:
jamesb
(03.01.08 0:39 Uhr)
Feinstaubquellen gibt es auch im Arbeitszimmer. Und Computer hat heutzutage ja jeder. Hier ein Artikel dazu:
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,
Feinstaub und Gesundheit
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Feinstaub und Gesundheit
Kommentar von:
Kachelofenmann
(29.01.08 1:00 Uhr)
Der Bundesumweltminister hat listigerweise nur der im Leerlauf röhrenden Motoren. Wenn die Autos dann noch fahren,was ja gelegentlich vorkommen soll,liegt der Feinstaub durch Straßenabrieb,Bremsen usw.bei über 100% aller unter Vollast brennenden Öfen. Warum dann der Aktionismus? Hier die Gründe:Holzheizer sparen jährlich 50 Milliarden Liter Heizöl = Steuer und man kann den "Kleinen hängen und den Großen laufen lassen" Das ist Politik!
Kommentar von:
Romana Ebner
(28.10.08 13:54 Uhr)
Das Thema Feinstaub ist in aller Munde, es wird aber auch missbraucht um die Anbieter von Fernwärme (Gas, Strom, Öl) zu fördern. Viele wissen nicht, dass Einzelheizungen schon längst an die neuen Richtlinien hinsichtlich Umweltschutz angepasst sind. Ich bin der Meinung es ist weit besser, einen Raum mit einem Kachelofen oder Heizkamin zu wärmen, als die ganze Wohnung mit Strom zu heizen. Schließlich predigen alle von erneuerbarer Energie. Leider werden in vielen neuen Wohnungen und Reihenhäuser gar keine Kamine mehr errichtet, also hat man gar nie die Chance, einen Kaminofen anzuschließen. Darauf sollte man beim Kauf einer Wohnung etc. unbedingt achten. Fehlende Kamine mindern den Wert einer Wohnung!!!
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Bei 38 Millionen Haushaltungen muß da der Trent in vielen Haushalten wohl zum Dritt- oder Viertofen gehen. Wenn man sich die Städte anschaut, sehe ich dort keine Öfen, Holzlager oder ähnliche Indizien, die auf eine Feuerstätte hinweisen. Da haben die Lobbiisten es wohl etwas übertrieben. Man muß nur mal schauen, wer alles ein Interesse hat, den Holzheizern das Leben schwer zu machen: 1. Alle die an fossilen Brennstofen verdienen. 2.Die Holzwerkstoffindustrie (Spahnplatten etc). 3.Die Schornsteinfeger,und nicht zu vergessen die Staatskasse, die ja von der CO2 neutralen Holzenergie nichts hat. Und die Liste ist noch länger...
Also, ich glaube, dass da etwas mit geschätzten Zahlen aufgebaúsch wird, das so nicht ist.
Udo Schallenberg