
In den 60igern und 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts – wie das klingt, als wenn es schon ewig her wäre, aber vielleicht ist es ja auch so – hatten die Einfamilienhäuser mit Flachdächern ihren größten Boom, während man sie heute nur noch selten als Neubau findet, am ehesten noch bei Terrassenhäuser bei einer Hangbebauung.
Eigentlich schade, denn gerade das Flachdach bietet durch den Einsatz von Lichtkuppeln einen optimale Weg für innovative und vom üblichen Standard abweichende Raumaufteilung und -zuordnung.
Während es früher immer wieder zu Problemen mit der Dichtigkeit kam, sind diese bei einer vernünftigen Ausführung eigentlich gelöst, wie der großflächige Einsatz im Büro-, Mehrgeschoßwohnungs- und Industriebau nachhaltig beweist.
Interessant, wenn auch nicht ganz billig, ist auch ein begrüntes Flachdach.
Allerdings braucht man eine größere Hausgrundfläche, da ja kein nutzbares Dachgeschoss vorhanden ist, je nach Lage kann das Untergeschoß evtl. auch zu Wohnzwecken genutzt werden.
Somit kann ein Haus mit Flachdach teurer kommen als ein Haus, bei dem sich das Wohnen über zwei oder gar drei Etagen erstreckt, wie bei manchen Reihenhäusern.
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