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Aktuell sind die Zinsen im Keller. Wie lange das noch der Fall ist, weiß man nicht so recht. Es zeichnet sich jedoch ab, dass man idealerweise noch in diesem Jahr mit seiner Bank verhandeln sollte, wenn man darüber nachdenkt, ein Haus zu kaufen oder zu bauen.
Eine beliebte Variante zur Baufinanzierung ist dabei das Annuitätendarlehen. Das zeichnet sich im Rahmen der Laufzeit (zum Beispiel 15 Jahre) dadurch aus, dass die monatlichen Raten stets gleich bleiben. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass mindestens ein Prozent der jährlichen Darlehenssumme getilgt wird. Ein einfaches Rechenbeispiel soll die Funktionsweise eines Annuitätendarlehens zur Baufinanzierung verdeutlichen:
Darlehenssumme: 100.000 Euro
Zinsen: 5 Prozent pro Jahr
Tilgung: 1 Prozent Pro Jahr
Jährliche Belastung aus Zinsen und Tilgung: 6 Prozent = 6.000 Euro; das entspricht 500 Euro im Monat.
Im ersten Jahr werden demnach 1000 Euro getilgt, so dass man nur noch 99.000 Euro Bankverbindlichkeiten hat. Bei gleichbleibenden Raten verschiebt sich im Zeitablauf das Verhältnis von Zinsen und Tilgung immer mehr zugunsten der Tilgung.
Bei den aktuell niedrigen Zinsen sollte man versuchen, einen möglichst lange laufenden Darlehensvertrag abzuschließen.
Bildnachweis: Rita Köhler / Pixelio
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