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Groteske zum Kahlschlag fand staatsanwaltliches Finale
abgelegt im Archiv Vermischtes von Hans Kolpak am 28.07.09
Groteske zum Kahlschlag fand staatsanwaltliches Finale
  © jphintze
Der illegale Kahlschlag in HH-Blankenese zwecks Preistreiberei, über den ich am 4. Dezember 2008 geschrieben hatte, fand seinen vorläufigen Höhepunkt: "Mitte März haben wir den Beschluss vollstreckt", sagt Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers. Die Abteilung für Vermögensabschöpfung der Staatsanwaltschaft ermittelte die Wertsteigerung des Grundstücks durch die Sichtschneise zur Elbe. Ein Sachverständiger berechnete eine Steigerung von 250 000 Euro. "Wir haben die Gesamtsumme auf die zum Verkauf stehenden Wohnungen der Gesellschaft gequotelt und fünf Arrest-Hypotheken in Höhe von 50 000 Euro in die Grundbücher eintragen lassen."

Obwohl 50.000 Euro bei einem siebenstelligen Kaufpreis nur Peanuts sind, fand sich bis jetzt kein weiterer Käufer. Es möchte wohl niemand in die Schlagzeilen geraten. So blieb es seit März bei den bislang drei belegten Einheiten. Und die Moral von der Geschicht? Veräppel' Deinen Staatsanwalt nicht!

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen



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Tags: Bäume  Blankenese  Hamburg  Eigentumswohnung 
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