Grundstücksbewertung nach Feng Shui (1)

Vor wenigen Tagen erzählte ich eine kurze Geschichte über den Ursprung des Feng Shui. Früher orientierte sich der Mensch bei der Suche nach einem optimalen Grundstück vor allem an den natürlichen Gegebenheiten der Landschaft. Heute verfügen wir immer weniger über natürliche Landschaften, die außerdem unseren Schutz verdienen. In einem Neubaugebiet in der Stadt sucht man nach echten Bergen und Wasser eher vergeblich. Wir sind vielmehr von geschaffenen Landschaftsformen wie Häuser, Straßen, Parks, Einkaufszentren usw. umgeben. Deshalb war es notwendig, die klassischen Feng-Shui-Regeln auf unsere modernen Lebensbedingungen zu adaptieren. Zuerst werden alle geschaffenen Formen entweder dem "Berg" oder dem "Wasser" zugeordnet.
Alles was sich vom Erdniveau abhebt, sozusagen einen Hügel bildet, gehört im Feng Shui zu Bergen. Um sie von den echten Bergen unterscheiden zu können, werden sie "virtuelle Berge" genannt. Dazu zählen: alle Gebäude und sonstige Bauten, Zäune, Mauern, große Bäume u.v.m. Berge, egal ob echt oder virtuell, verkörpern Eigenschaften wie Ruhe, fester Halt, Stabilität, innere Kraft. Im Feng-Shui-Vokabular sind sie YIN.
Flaches Gelände, offenen Flächen, Straßen und Wege zählen zu "Wasser", das in geschaffenen Formen analog den Bergen "virtuelles Wasser" genannt wird. Wasser steht für Bewegung, Dynamik, Flexibilität, äußere Kraft, Kraftausstrahlung. Diese Eigenschaften entsprechen dem YANG.
Welche Bedeutung diese Begriffe auf die Grundstücksqualität haben, erfahren Sie morgen.

Bis dann gute Zeit,

Hedwig Seipel
Eigentum & Bauen


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