
Gert G. Wagner als Gastautor im Tagesspiegel am 17. März 2009: "Hausbesitzer in Deutschland werden nicht reihenweise in die Zwangsversteigerung getrieben, da im finanziell konservativen Deutschland der Erwerb von Hauseigentum ganz überwiegend solide finanziert wird. … Zwangsversteigerungen werden nicht durch Überschuldung verursacht, in die Banken ihre Kunden getrieben haben, sondern nach wie vor sind es individuelle Schicksale, vor allem auch Scheidungen, die in Zwangsversteigerungen enden."
Gert G. Wagner ist als Volkswirtschaftsprofessor am DIW Berlin tätig und Vorsitzender der Kammer für soziale Ordnung der EKD. Er bestätigt damit meine Einschätzung, daß spekulative Geldanlagen Investoren schlecht schlafen lassen. Man sollte wirklich nur spekulieren, wenn man Spielgeld hat. Das in Deutschland gestiegene Interesse an Aktien und Aktienfonds hält sich nach wie vor in Grenzen. Das ist jetzt gut und ein stabilisierender Faktor für die Stimmung in diesem unserem Lande, auch wenn die Exporte eingebrochen sind und viele Banken herumjammern, weil sie spekuliert haben.
Silber und Gold, Immobilien und Bargeld sind greifbar, während fiktive Werte erst einmal verkauft werden müssen. Die Nachfrage nach Seifenblasen ist jetzt verständlicherweise sehr gering, weil etliche einfach geplatzt sind. Das ist aber die physikalische Eigenart von Seifenblasen. Sie können gar nicht anders. Wir wissen nur nicht, wann es so weit ist – mal früher, mal später.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen
Es ist doch immer so diejenigen die nicht genügend Geld kriegen können … machen immer und immer mehr bis sie am Ende sich verschäzt haben und pleite gehen. Die meisten Deutschen sind aber sehr vorsichtig und passen auf ihr Geld sehr gut auf … weil sie nicht grad viel von haben aber dadurch auch nichts von verlieren können.