400 Bürger wollten zum Diskussionsabend von Architekturgalerie und Graphisoft am 10. Februar in den ehemaligen Räumen der Süddeutschen Zeitung in München. Nina Schell berichtet für MuenchenArchitektur.de von ihren Eindrücken bei dieser Veranstaltung mit begrenzter Besucherzahl. Einige mußten draußen bleiben.
So wird es auch potentiellen Käufern und Mietern gehen, die nach der Sanierung das Areal bevölkern werden. Ein Armenhaus wird es nicht sein. Angedacht ist, offene öffentliche Zugänge ins Innere des Häuserblockes zu schaffen, der bisher nur denen zugänglich war, die dort arbeiteten. Wohnungen, Büros und Läden werden hier entstehen und ein heterogenes Publikum anziehen. So wird wirksam einer Ghettobildung vorgebeugt – weder durch die Besucher noch durch die künftigen Bewohner. Wie es scheint, hat München dies besser im Griff als Berlin, obwohl der Anteil an Menschen aus anderen Kulturen und Ländern in München höher ist als in Berlin. Jedenfalls wird hier die gute städtebauliche Planung in der Landeshauptstadt fortgesetzt.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

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