
Gerade an Tagen wie Sylvester oder auch bei Gewittern im Sommer fragt man sich, wie sicher sind eigentlich Holzhäuser in Bezug auf den Brandschutz.
Da schneiden diese gar nicht so schlecht ab, wie man vielleicht vermuten könnte und die Forderungen der DIN 4102 Brandschutz werden meist problemlos erfüllt.
Denn Holz hat überraschenderweise ein günstiges brandverhalten und so entzündet es sich bei größeren Querschnitten oder einseitiger Brandbelastung schlecht und behält im Kern lange eine normale Temperatur und somit bleibt die Standfestigkeit genügend lange erhalten.
Wird die Holzkonstruktion luftdicht ausgeführt, gibt es eine verminderte Ausbreitung des Brandgases und in besonders gefährdeten Bereichen kann man Holzsystembauweisen problemlos mit Brandschutzplatten kombinieren.
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Schön, daß die traditionelle Holzbauweise auch im Brandschutz gute Werte liefert. Wie verhalten sich aber die zugelassenen “schwer entflammbaren” Dämmstoffe aus Polystyrol in und an Wand und Dach? Bei Erreichen der Zündtemperatur können sie das ganze Haus in Sekundenschnelle abfackeln – wie schon mehrfach geschehen (u.a. dokumentiert in Brandschäden aktuell). Und dabei entwickelt sich die Brandausbreitung nicht nur nach oben, sondern nach allen Seiten.
Daß wäre auch mal ein Schlaglicht auf dieser ansonsten informativen Seite wert.