
Wenn man so liest, was in diversen Foren über baufinanzierung geschrieben wird, dann kommt inbesondere von Leuten, die von Banken als Risikogruppe eingestuft werden und daher nur sehr schwer ein Bankdarlehen für den Hausbau bekommen, immer wieder der Mietkauf ins Visier.
Es scheint alles so einfach und wir kennen es doch alle, dass es beim Auto mit dem Leasing ganz gut funktioniert.
Es scheint alles so günstig, der Verkäufer erstellt einem das Haus und man bezahlt seine Miete und nach 10, 15 oder 20 Jahren kauft man das Haus zu einem vereinbarten Restkaufpreis.
Und ganz toll, ein bestimmter Betrag der Miete wird auf den Kaufpreis angerechnet.
Doch da kein Verkäufer Geld zu verschenken hat, wird er auch dabei verdienen wollen und seien Sie sicher, auch dabei verdient er, es sei dann sie kaufen einen absoluten Ladenhüter, den er sonst nicht mehr losbringt.
Das heißt, man muss genau die Konditionen anschauen und natürlich die Vertragsbedingungen, was passiert z.B., wenn der Verkäufer in Insolvenz geht?
Außerdem muss man neben der Miete auch noch Rücklagen bilden, um den Restkaufwert zum vereinbarten Zeitpunkt bezahlen zu können.
Weitere Informationen finden Sie hier, auch wenn Sie dabei beachten soll, dass der Verfasser Hypothekendarlehen anbietet, also Konkurrenz ist.
Die richtigen Fragen wurden bereits aufgeworfen. Ich finde Mietkauf bei Immobilien als Massenprodukt wenig sinnvoll. Es gibt Einzelfälle, da mag es durchaus in einer bestimmten Konstellation Sinn machen. Bei PKW´s hat sich bspw. ein Markt wegen der Steuervorteile gebildet. Bei selbstgenutzten Immobilien erschließt sich mir der wirtschaftliche Erfolg nicht.