Konjunkturpaket II: Grün ist die Hoffnung
abgelegt im Archiv Förderprogramme am 19.08.09

© viZZZual.comDa Klappern zum Handwerk gehört, müssen die Interessenvertreter der Baubranche, die jetzt vom Geldsegen profitieren, für ein paar Monate ruhiger werden. Doch wo kommt dieses Geld her? Es wird woanders abgezogen, um den Schuldenberg der Bundesregierung zu erhöhen, damit die armen Banken Zinsgewinne aus nicht existierendem, nicht gedecktem Giralgeld beziehen. In anderen Worten: Es wird weitergezockt, bis die Schwarte kracht!
Deshalb wird auch gespottet, die Bundesregierung verbrenne Geld. Es ist ein Nullsummenspiel, das an der hohen Staatsquote von über 50 Prozent nichts ändert. Deshalb klingt es auch lasch, wenn Guido Westerwelle von der Oppositionsbank aus quakt, daß das Konjunkturpaket II "falsch konstruiert gewesen ist und nicht so wirkt, wie es wirken könnte, wenn man sich auf ein faires Steuersystem konzentriert hätte, das Leistungsbereitschaft belohnt und für Investitionen sorgt." Die Jungs aus dem Thomas-Dehler-Haus drehen nur an der Umverteilungsschraube, statt das Übel an der Wurzel zu packen und auf eine Staatsquote von zehn Prozent hinzuarbeiten. Das wäre doch eine schöne Aufgabe für die nächsten 30 Jahre, oder?
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

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Permalink: Konjunkturpaket II: Grün ist die Hoffnung
Tags: Konjunktur Baubrance Konjunkturpaket
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