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Altbaumodernisierung
von Hans Kolpak am 16.12.08
Was hier in leipzig-Grünau in der Sanierung von Plattenbauten geleistet wurde, kommt gut an und ist Beispiel für weitere Projekte in vergleichbarer Situation. Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo sprach den Verantwortlichen ein "Kompliment" aus, "für das, was Sie hier gewagt haben". Was ließ das Sanierungskonzept der Wohnungsbaugenossenschaft Kontakt so gut bei den Banken und bei den Bürgern in Leipzig ankommen?
Die Genossenschaft baute eine Pelletheizung ein und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung. So wurde der Energieaufwand für Heizung und Warmwasser halbiert und die höheren Mieten von 5,40 bis 6,40 Euro nach der Sanierung zum Teil aufgefangen. Vor der Sanierung zahlten die Mieter 3,10 Euro.
100 Wohnungen reduzierte man auf 58, indem die Wohnflächen zusammengelegt und bis zu 80 m² große Dachterrassen anstelle von Wohnungen geschaffen wurden. Da Balkone und Terrasse von Mietern ganz wesentlich den empfundenen Wohnkomfort steigern, verwundert es nicht weiter, daß bereits sämtliche Wohnung vergeben sind.
Das 3-Millionen-Objekt wurde hälftig aus Eigenmitteln der Genossenschaft finanziert. Aufgrund der enormen Aufwertung der Bausubstanz fanden sich Banken, die die andere Hälfte per Kredit zuschossen. Die gute Resonanz läßt das Vorgehen der Wohnungsbaugenossenschaft Kontakt zu einem Modell für weitere Sanierungen dieser Art werden.
Ich kann mir gut vorstellen, daß etliche Investoren solche Vorhaben durch Genossenschaftsanteile unterstützen, was mir wirtschaftlich sinnvoller erscheint als die Mitwirkung von Banken, die per Zinseszins eine Wertschöpfung vornehmen, die der Genossenschaft verloren geht.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen
Die Genossenschaft baute eine Pelletheizung ein und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung. So wurde der Energieaufwand für Heizung und Warmwasser halbiert und die höheren Mieten von 5,40 bis 6,40 Euro nach der Sanierung zum Teil aufgefangen. Vor der Sanierung zahlten die Mieter 3,10 Euro.
100 Wohnungen reduzierte man auf 58, indem die Wohnflächen zusammengelegt und bis zu 80 m² große Dachterrassen anstelle von Wohnungen geschaffen wurden. Da Balkone und Terrasse von Mietern ganz wesentlich den empfundenen Wohnkomfort steigern, verwundert es nicht weiter, daß bereits sämtliche Wohnung vergeben sind.
Das 3-Millionen-Objekt wurde hälftig aus Eigenmitteln der Genossenschaft finanziert. Aufgrund der enormen Aufwertung der Bausubstanz fanden sich Banken, die die andere Hälfte per Kredit zuschossen. Die gute Resonanz läßt das Vorgehen der Wohnungsbaugenossenschaft Kontakt zu einem Modell für weitere Sanierungen dieser Art werden.
Ich kann mir gut vorstellen, daß etliche Investoren solche Vorhaben durch Genossenschaftsanteile unterstützen, was mir wirtschaftlich sinnvoller erscheint als die Mitwirkung von Banken, die per Zinseszins eine Wertschöpfung vornehmen, die der Genossenschaft verloren geht.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen
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Wong
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Kommentar von:
metronom
(14.09.09 4:48 Uhr)
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