
Bei der Diskussion, ob es günstig ist, sich ein Eigenheim zu verschaffen oder ob es nicht günstiger ist, in Miete zu wohnen, spielt neben den verschiedenen Berechnungsmethoden, was wirtschaftlicher ist, die Frage, nach der Mobilität eine herausragende Rolle.
Dabei verweisen Eigenheim-Skeptiker gerne darauf, dass im Gegensatz zu früher, die Menschen viel mobiler sein müssen, z.B. um eine Arbeit zu erhalten oder zu behalten und dass in einem solchen Fall, die eigenen 4-Wände ein Klotz am Bein sind.
Stimmt das wirklich?
Es ist normalerweise sicher einfacher eine Mietwohnung zu kündigen und eine neue an einem anderen Ort zu finden, allerdings gibt es auch hier einige Haken. Mitunter schließt ein Mieter, um Mieterhöhungen vorzubeugen, einen langfristigen Mietvertrag, aus dem er dann auch nicht so einfach aussteigen kann.
Aber bei einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung hat man auch die Möglichkeiten, diese im Falle eines Umzugs zu verwerten. Man kann sie vermieten und daraus nicht unerhebliche steuerliche Vorteile ziehen und man kann verkaufen.
Wenn man dies nicht unter Zeitdruck macht und die Lage nicht schlecht ist, ist meist auch ein annehmbarer Preis erzielbar. Allerdings sollte man mit dem Finanzierungsinstitut von vorneherein vereinbaren, dass auch eine vorzeitige beendigung der Finanzierung ohne große Kosten möglich ist.
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