
Wenn Sie sich für den Kauf eines sanierten Hauses oder einer solchen Eigentumswohnung entscheiden, müssen Sie genau hinsehen, damit Sie Schein und Sein auch erkennen können.
Sie müssen gewissermaßen hinter die schön aufbereiteten Wände, decken und Böden schauen und prüfen oder prüfen lassen, ob z.B. im Bad nicht nur die Armaturen, Waschtische usw. ausgetauscht worden sind, dahinter in der Wand aber die Leitungen marode sind und nicht erneuert wurden.
Das gleiche gilt für die Elektroinstallation oder die Heizungsleitungen. Kommt es hier nach einigen Jahren zu Schäden, kann es für den Hausbesitzer dann teuer werden, denn nicht nur die Sanierung kostet Geld, sondern Undichtigkeiten oder geplatzte Rohre können die Wohnung oder das Haus unter Wasser setzen.
Die Schäden einer mangelhaften Elektroinstallation können mindestens genauso gravierend sein.
Fragen Sie ganz gezielt nach, ob auch die Leitungen ausgetauscht worden sind und lassen Sie sich dies im Kaufvertrag ausdrücklich bestätigen. Fragen Sie, wer die Arbeiten ausgeführt hat und vergewissern Sie sich dort, ob und wie die Arbeiten ausgeführt wurden.
Ein Verkäufer, der nichts zu verbergen hat, wird hier keine Schwierigkeiten machen, wer sich hier ziert, bei dem ist Vorsicht anzuraten.
Schauen Sie, z.B. im Heizungsraum, ob dort die Leitungen erneuert worden sind oder in Kabelschächten und Sicherungskästen.
In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass es Firmen und Innenausstatter gibt, deren wichtigster Geschäftszweig das Aufpeppen von Wohnungen ist, um durch das Ambiente einen Käufer oder Mieter zu einem schnelleren Abschluss zu bewegen.
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