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Alarmierende Anzeichen: Die Anforderungen der energieeinsparverordnung übersteigt die Finanzierungsmöglichkeiten der Mieter. Das schreibt die Immobilienzeitung von gestern.
Die flächendeckende energetische Modernisierung von Mehrfamilienhäusern könnte an der mangelnden Finanzkraft der Mieter scheitern. Diesen Schluss zieht die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) aus einer in ihrem Auftrag erstellten Studie des Institutes Wohnen und Umwelt (IWU). Der Studie zufolge kostet die Erneuerung der Gebäudehülle und der Heizung in einem Mehrfamilienhaus mit 860 qm Fläche im Durchschnitt 180.000 Euro (Einfamilienhaus: 45.000 Euro). Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit der Investition sei aber, dass die anschließend nötige Erhöhung der Miete auch im vollen gesetzlichen Umfang durchgesetzt werden könne. In der Regel sei dies aber nicht der Fall, da die wirtschatliche Belastbarkeit vieler Mieter ohnehin erreicht sei. Die BSI regt darum an, die in der geplanten zweiten Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgesehene weitere Verschärfung der Grenzwerte zu überdenken und die Fördermittel für die energetische Sanierung zu erhöhen bzw. zu verlängern.
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