
Fast so langweilig wie das Märchen von der Durchschnittstemperatur in der Sahara beim Betrachten von Tag und Nacht sind die Feststellungen aus dem Bundesbauministerium: "Die Mieten und Wohnimmobilienpreise haben sich in den letzten zehn Jahren stabil entwickelt; in Wachstumsregionen sind leichte Preissteigerungen zu verzeichnen."
Oder war die Meldung vom 3. Juni einfach nur geschickt lancierte Wahl-Propaganda? "Die Wohnungsversorgung in Deutschland ist gut. Hohe bauliche Qualität und Ausstattungsstandards sind Ergebnis eines seit Jahrzehnten hohen Investitionsniveaus in neubau und Bestand." Man weiß es nicht wirklich.
Da ist es wohl Ermessensfrage, ob jemand für einen besser bezahlten Job in München oder Berlin auch eine höhere Miete in Kauf nimmt oder lieber dort bleibt, wo die Preise niedrig sind. Die Frage wird jeder Mensch für sich selbst beantworten wollen.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen
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