Von ganz entscheidender Bedeutung für die Nutzung des Dachgeschoßes kommen der Dachneigung und dem Kniestock zu.

Je steiler das Dach und je höher der Kniestock umso mehr Wohn- oder Nutzfläche kann im Dachgeschoß entstehen.
Die volle Wohnfläche wird erst ab einer Raumhöhe von 2,00 zur Anrechnung gebracht, die darunter liegenden Höhen mit der Hälfte, aber auch diese können sehr gut genutzt werden.

Ziemlich günstig ist dafür eine Dachneigung von mehr als 30 Grad, besser sind natürlich 45 Grad, 40 cm – 1,00 Kniestockhöhe sind günstig für die Nutzung und es empfiehlt sich die zulässigen Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

Allerdings werden für beide im Bebauungsplan entsprechende Vorschriften festgelegt und dies kann u.U. zu einer Beeinträchtigung der Wohnfläche führen.

Wenn an den Traufseiten eines Giebeldaches die Außenwände über die oberste Decke hochgezogen werden, entweder in Beton oder in Mauerwerk, spricht man von einem Kniestock, darauf werden dann die Sparren der Dachkonstruktion aufgelegt.

Ist der Kniestock sehr gering oder werden die Sparren direkt auf die Betondecke aufgelegt, muss als Abschluss des Wohnraums eine Wand eingezogen werden, wenn man eine Tür oder einen andere verschließbare Ã-ffnung einbaut, kann man die Fläche zwischen Dach und dieser Trennwand als Stauraum verwenden.


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