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Seit 2004 werden die Prognosen für München nach oben korrigiert, was die Städteplaner genauso in Zugzwang bringt, wie es weitere Investoren auf den Plan lockt. Denn jeder Trend entwickelt eigene Dynamik, indem er sich selbstständig macht. Allerdings beruht das wirtschaftliche Umfeld, die Wohnqualität und die Lebensqualität genausowenig auf Gerüchten wie das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein der Münchner aus der Luft gegriffen ist. Was offenbarte die am 9. Dezember von der Bertelsmann Stiftung vorgestellte Prognose?
Petra Klug: "München ist ein Magnet." Aber nicht nur die Stadt selbst, auch das Umland erfreut sich eines Zuwachses, was sich in den stabilen und anziehenden Immobilienpreisen und Mieten widerspiegelt. "München zieht vor allem so genannte High-Potentials und junge Leute an." begründet Petra Klug diesen Trend. Hinzu kommt ein Babyboom, der das Durchschnittalter der Menschen in der Metropole immer mehr sinken läßt.
Gemessen an den optimistischen Steigerungsraten, müßten circa 7.000 Wohnung jährlich neu entstehen. Tatsächlich sind es 4.000 bis 5.000 jährlich, was steigende Mietpreise erwarten läßt und kaum Leerstände. Neubaugebiete sind "entlang der Bahngleise zwischen Zentrum und Pasing, im neuen Stadtteil Freiham ganz im Westen der Stadt und auf alten Kasernengeländen wie am Ackermannbogen".
Auch unter diesem Aspekt bleibt das Klima für Investoren in München gut.
Hans Kolpak
Eigentum & Bauen
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