
Natürlich können diese Kontrollen, vor allem, wenn Sie dazu auch Hilfsmittel, wie Meterstab oder Wasserwaage benutzen, zunächst zu Irritationen bei Ihrem Auftragnehmer führen, daher sollten Sie bereits von vornherein darauf hinweisen.
Wenn Sie sachlich bleiben und die zulässigen Toleranzen beachten, wird es zu keiner dauerhaften Belastung des Verhältnisses kommen.
Versuchen Sie möglichst keine Änderungen mehr vorzunehmen und wenn sich diese wirklich nicht vermeiden lassen, dann entscheiden Sie rechtzeitig, damit genügend Zeit für eine Vorbereitung und Durchführung der geänderten Leistung bleibt.
Sprechen Sie mit den Handwerkern, denn im Gespräch erfahren Sie manches, was Sie selbst vielleicht nicht bemerken würden, obwohl natürlich dabei die Gefahr der Verunsicherung besteht. Außerdem müssen Sie berücksichtigen, dass es ein kaum nachvollziehbares Phänomen ist, dass Handwerker – um sich selbst im besten Licht darzustellen – häufig auf tatsächliche oder vorgebliche Mängel der anderen Handwerker hinweisen.
Fragen Sie bei den Verantwortlichen nach, wenn Sie nicht sicher sind, ob die Ausführung dem Vertrag entspricht.
Wenn Ihnen Wärmedämmung oder Luftdichtheit besonders wichtig ist, sollten Sie mit dem Auftragnehmer einen so genannten Blower-Door-Test vereinbaren, damit etwaige Schwächen rechtzeitig erkannt werden können.
Das Vorgenannte gilt auch, wenn Sie einen Architekten mit der bauleitung beauftragt haben.
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