Sturmschäden am Haus

Im Herbst und Winter sind Stürme keine Seltenheit. Als Folge des Klimawandels nimmt die Stärke der Stürme deutlich zu. Deshalb gelten seit 2007 neue Berechnungen für die sogenannte Windlast. Dächer neuer Häuser müssen viel stabiler als noch vor wenigen Jahren sein. Bei älteren Gebäuden kommt es öfter und schneller zu teilweise gefährlichen Beschädigungen. Jeder Hausherr haftet für Schäden, die z.B. durch herabstürzende Dachziegel oder lose Fassadenverkleidung verursacht wurden. Wenn dabei auch noch Menschen verletzt werden, dann kann es sehr teuer werden. Überprüfen Sie deshalb unbedingt, ob Ihre Haftpflichtversicherung für solche Schäden aufkommt.
Doch was tun, wenn der Sturm gewütet hat? Am wichtigsten ist, das Haus und Grundstück nach möglichen Schäden zu untersuchen. Zu den wichtigsten Punkten der Prüfung gehören:

  • Zustand der Dachziegel untersuchen (fest und bündig, vermörtelt etc.)
  • Schindel oder Verkleidungen an Gauben oder Giebeln
  • Regenabflüsse kontrollieren, Verschmutzungen entfernen
  • Regenrinnen und Fallrohre (sind sie noch fest verbunden)
  • Solaranlage (Befestigung, evtl. Beschädigungen der Oberfläche)
  • Blitzschutzanlage und Leitungen
  • Balkontüren, Fenster, Rollläden und ihre Führungsschienen
  • Bäume im Garten (Standfestigkeit prüfen, nach lose hängenden Ästen untersuchen)
  • Zäune, Torpfosten und Mauerkronen nach losen oder lockeren Teilen prüfen.
  • Bei größeren Schäden rufen Sie unbedingt einen Bausachverständigen, der die Schäden begutachten wird und Ihnen fachmännisch weiter hilft.
    Noch mehr Informationen können Sie im praktischen Ratgeber bei Sturmschäden am Haus. nachlesen.

    Wir wünschen eine sturmfreie Zeit.

    Hedwig Seipel
    Eigentum & Bauen


    Foto Quelle Pixelio/tirot

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