
Nicht ganz so häufig sind Techniker und Ingenieure auch als Verkäufer tätig und sie zeichnen sich meist durch einige Besonderheiten aus.
Durch ihre Technikverliebtheit, um es mal nett auszudrücken, erklären sie dem Kunden vieles viel genauer, als der es eigentlich wissen will und muss. So hatte mir mal mein Verkaufsleiter, als er eines meiner Verkaufsgespräche mit angehört hatte, erklärt:
Sie sollen keine Bauingenieure ausbilden, sondern nur Häuser verkaufen.
Angenehm für den Kunden ist, dass sie meist nicht über ausgeklügelte Verkaufstechniken verfügen – Ausnahmen bestätigen die Regel – und dass sie fachlich überzeugen können.
Dafür sind Techniker für Gefühle, für Vorlieben und Abneigungen des Kunden, die dieser sachlich nicht begründen kann, ziemlich unempfindlich, sie scheinen für Fakten zu interessieren.
Sie sehen vieles aus der Sicht des Ausführenden und versuchen, alles, was hier schwierig werden könnte, zu vermeiden und dem Kunden auszureden, vor allem, wenn der Verkäufer selbst anschließend auch als Bauleiter tätig sein wird.
Auch wenn sie selbst nicht die Ausführung übernehmen, sind sie auch während der Bauzeit gerne Ansprechpartner ihres Kunden, teilweise nutzen sie dies aber auch, um den Kunden bei kleineren Fehlern zu beruhigen, so nach dem Motto:
Bauen ist Handarbeit und da kommen eben kleine Fehler, wie das Überschreiten von Toleranzen schon mal vor.
no comment until now