
Heute will ich Ihnen ein wenig über meine Erlebnisse in den Sommerferien berichten. Wir, meine Familie und ich, waren im vergangenen Sommer auf einer Entdeckungsreise nach Paris. Es war unser erster Besuch dort. Mag sein, dass ich mich jetzt sehr unbeliebt mache, doch Paris ist nicht mein Ding: zu voll, zu hektisch und völlig Touristen überlaufen (Fußnote: Hauptsaison). Nun ja, zurück in Deutschland haben wir beschlossen einen Familienbesuch in Potsdam abzustatten und uns dafür in Berlin einzuquartieren. Ich gebe zu, ich war noch nie als Tourist in Berlin. Meine Erwartungen nach dem Paris-Besuch hielten sich in Grenzen. In den vier Tagen, die uns zur Verfügung standen, haben wir Berlin zur Fuß und mit öffentlichen Verkehrmittel erobert. Hut ab, sage ich nur, trotz S-Bahn-Problemen kamen wir pünktlich und völlig entspannt zu jedem Ort, wo wir hin wollten. So auch zum Hackeschen Markt. Zuerst dachte ich, was soll es schon sein, ein Paar alte Häuser, die man auf Hochglanz gebracht hat. Ich habe mich völlig getäuscht: Hackescher Markt und seine unmittelbare Umgebung, zu der die berliner Lilienstrasse gehört, ist schon ein ganz besonderes Fleckchen. Man kann kaum glauben, wie mitten in der Stadt Altes und Modernes miteinander verbunden wurde. Hochwertiges Ambiente mit Luxuswohnungen in Verbindung mit tollen Einkaufsmöglichkeiten, das trifft man nicht allzu oft. Designer-Läden zu bezahlbaren Preisen, das berühmte Ampelmann- Galerie-Shop und überraschende architektonische Lösungen machen die Gegend lebens- und liebenswert. Ich habe mich regelrecht in die Hackeschen Märkte verliebt. Wenn ich einen Umzug nach Berlin in Betracht ziehen würde, dann wären die Eigentumswohnungen am Heckeschen Markt die erste Wahl. Nun ja, was nicht ist, kann noch werden.
Mit nachsommerlichen Grüßen
Hedwig Seipel
Eigentum & Bauen
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