21.Dezember.2009

Um neue Trends aufzuspüren, hilft ein Blick in die Kristallkugel nur bedingt weiter. Verlässlichere Daten liefert fachfundierte Marktforschung. Die Heinze Marktforschung hat Architekten und Innenarchitekten nach ihrer Einschätzung zu Trends der kommenden fünf bis sechs Jahre beim Bauen und Wohnen befragt. Knapp 400 Personen nahmen an der von Ende August bis Mitte September durchgeführten Online-Untersuchung teil. Erfahrene Planer gaben Auskunft über Produkte, Bau- und Wohnweisen, die voll im Trend liegen oder aber in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren werden.
Zu den wichtigsten Trends zählen:
- Städtisches und stadtnahes Wohnen nimmt zu. Bedingung für den Zuwachs bleibt die Bezahlbarkeit des Wohnraums in der Stadtnähe. Gleichzeitig steigt das Interesse an Mehrgenerationen-Wohnweise. Beide Trends können durchaus Synergieeffekte auslösen.
- Ã-kologie und sinkender Energieverbrauch finden sich in unterschiedlichen Bereichen des Bauens und Wohnens wieder, z.B. bei der Wärmedämmung, Heizungsarten oder Beleuchtung.
- Baubiologie und gesundes Wohnen wird sich in der Auswahl von Bodenmaterialien wieder finden. Holz- und Parkettböden bleiben der Renner.
- Zukünftiges Wohnen soll komfortabel, bequem und sicher sein. Das Sicherheitsbedürfnis wird vor allem durch Installation technischer Überwachungssysteme bedient.
- Wohnung als Wellnessoase mit einem Bad, das nicht mehr nur Nutzraum, sondern zum Erholungsraum wird.
- Wettbewerbsvorteil durch Nachhaltigkeit: Architekten sehen sich gemeinsam mit den Bauherren in der Verantwortung, zukünftiges Bauen an den Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren.
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Die gesamte Trendstudie erhalten Interessenten kostenfrei bei der Heinze Marktforschung, Ansprechpartner ist Thomas Wagner.
Hedwig Seipel
Eigentum & Bauen
Foto Quelle Pixelio/Karina
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