Urlaubsträume: Der Timesharing-Markt ist immer noch nicht kaputt!

Auch wenn sich vor zehn Jahren vereinzelt namhafte Urlaubskonzerne aus Konkurrenzgründen dem Timesharing von Urlaubs-Immobilien zugewandt haben, so bleibt der Markt nach wie vor von halb kriminellen Vertriebs-Gesellschaften beherrscht, die ihren Reibach machen, während die Betreiber ihre Hände in Unschuld waschen. Das verbessert in keiner Weise die rechtliche Situation der Käufer. Der Rat lautet daher nach wie vor: "FINGER WEG!" – so der Tenor von Berrit Gräber in WELT ONLINE am 21. Juni 2009. Nichts anderes war zu erwarten. Warum? Das meiste Geld wandert in den Vertrieb, für eine Rendite bleibt nichts übrig, nur Kosten haben die Käufer am Bein!

"Erst 2011 soll eine EU-Richtlinie umgesetzt sein, die unter anderem ein zweiwöchiges Rücktrittsrecht, den Wegfall von Anzahlungen sowie eindeutige Kündigungsfristen vorsieht," erläutert Bernd Krieger vom Europäischen Verbraucherzentrum (evz) in Kiel.

Konzentrieren Sie sich lieber auf Immobilieneigentum in Deutschland, das Sie selbst nutzen oder ohne Sprachbarriere verwalten lassen können. Und eine nach deutschem Reiserecht gebuchte Reise ist allemal preiswerter als Time Sharing trotz des 15-prozentigen Zuschlages für Rechtssicherheit und Versicherungen.

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen

Foto Quelle Jorge-11

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