
Vor einigen Tagen hatte ich schon kurz über Rutengänger gebloggt und heute fühle ich mich fast verpflichtet, das Thema weiter zu vertiefen:
Ausbildung zum Baubiologen, damit wirbt gerade ein entsprechendes Institut und macht Neueinsteigern Mut, sich in diesem "Zukunftsmarkt"zu etablieren.
Dagegen ist ja nichts zu sagen, nur frage ich mich, nachdem ich mich auf der Website etwas umgesehen habe, welche Qualifikationen für eine solche Ausbildung eigentlich erwartet werden und habe keine gefunden, außer die eigenen Seminare dieses Instituts.
Das erinnert mich an meinen eigenen Fernlehrgang "Baubiologie" den ich vor Jahren an dem damals führenden Institut gemacht habe, denn bei damaligen "Live"-Unterricht war neben mir nur noch ein Teilnehmer, ich glaube, ein Maler, der etwas entfernt mit dem Bauen zu tun hatte, sonst waren alle möglichen anderen Berufe vertreten.
In rund 30 Tagen wird also ein völlig Unbeleckter zum Baubiologen ausgebildet, sofern er sich die knapp 3000 € Seminargebühren leisten kann. Er wird dann auch im Bereich altbausanierung Ansprechpartner sein können.
Allerdings habe ich in den Ausbildungsthemen nicht sehr viel gefunden, was mit Bauen zu tun hat.
Es gibt viele Baubiologen, die was vom Bauen und von Baubiologie verstehen und die können auch beraten. Bei denen, die keine Ahnung vom Bauen haben, wäre ich skeptisch, sehr skeptisch sogar.
Wenn Sie also einen Baubiologen als Berater hinzuziehen wollen, dann fragen Sie nach, von was er wirklich was versteht und wie lange er in dem Bereich schon tätig ist.
Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich mehrere, am besten viele nennen und hinterfragen Sie dann einige sehr intensiv und hören Sie auf die Zwischentöne.
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