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Porenbetonsteine werden aus Quarz- oder Natursand, Kalk oder Zement und Wasser hergestellt.

Diesem Gemisch wird i.d.R. Aluminiumpulver als gasbildendes Treibmittel beigegeben, denn das Aluminium reagiert mit dem Kalk.

Der entstehende Wasserstoff erzeugt Poren von 2-3 mm Durchmesser.

Daher kam die frühere Bezeichnung, Gasbeton, die auch heute noch verwendet wird, aber aus Marketinggründen wird von der Herstellern dieser Begriff nicht mehr verwendet, da befürchtet wird, dass der Begriff "Gas" negativ besetzt ist und der Verbraucher ein Ausgasen von Schadstoffen befürchten könnte.

Die Vorteile des Porenbetons liegen vor allem in sehr guten Wärmedämmeigenschaften und einer guten Wärmespeicherfähigkeit.

Porenbetonsteine lassen sich leicht und präzise verarbeiten, sie können durch Sägen einfach an jedes erforderliches Maß anpassen.

Sie werden mittels Dünnbettmörtel verklebt, während die Stoßfugen durch ein Nut- und Federsystem zusammengefügt wird.

Zusammen mit der hohen Maßhaltigkeit und der Kantenschärfe ist nur eine Ausgleichsspachtelung notwendig, um eine tapezierfähige Fläche herzustellen.

Auch die Festigkeit zählt zu den Pluspunkten des Materials.

Durch die meist geringe dichte ist im Verhältnis zu anderen Baustoffen die Schalldämmung als Schwachpunkt zu bezeichnen, so kann z.B. eine einschaligen Porenbetonwand in den üblichen Dicken die Anforderungen eines erhöhten Schallschutzes nicht erfüllen.

Inwieweit dies auch im Einfamilienhausbau als Nachteil zu sehen ist, muss jeder Nutzer selbst entscheiden.

Wegen seiner Porigkeit muss der Porenbeton im Außenbereich immer mit einer Putzhaut oder einem anderen Material als Wetterschutz versehen werden.

Während sich die Wandbauelemente am Markt durchaus etabliert haben, haben sich die Deckenplatten nicht im gleichen Umfang durchgesetzt, da hier die Tragfähigkeit gegenüber dem Stahlbeton geringer ist und auch die geringere Schalldämmung führt mit zu diesem Ergebnis.

Bei meinem Hausbau vor vielen Jahren habe ich mich genau für diesen Baustoff entschieden.


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2 comments until now

  1. Auch ich habe Porenbeton als Baustein fuer tragende Waende eingesetzt, und bin hochzufrieden.

    Jetzt habe ich aber einen Schaumbetonstein gesehen, der alle Vorteile des Porenbetons haben soll, aber sich nicht mit Wasser vollsaugen soll wie es die ueblichen Kalkbasierenden Porenbetonsteine tun.

    Mir wurde gezeigt wie so ein Stein im Wasser schwimmt, und auch nach laengerer Zeit nicht untergeht. Deshalb wuerde ein spezieller Wetterschutz-Aussenputz nicht benoetigt, hier wuerde es auch ein normaler Aussenputz tun.

    Das senkt die Kosten deutlich, und das ist hier (in Thailand) sehr wichtig.

    Falls jemand mehr weiss, waere es toll hier im Forum (ThaiHaus.info Forum – Das Forum über Bauen in Thailand. Gut, günstig, klimafreundlich!) http://thaihaus.info/hausbau/forum/5 einen Hinweis zu geben.

  2. Hallo, die Verarbeitung von Porenbeton ist hier gut beschrieben http://www.baumarkt.de/suchen.htm?suchbegriff=porenbeton&go=go . Einfach mal durchklicken. vg Adrian

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