
Bei der Immobilienfinanzierung wird immer wieder über Disagio gesprochen.
Doch was ist das überhaupt und wem bringt es überhaupt etwas?
Disagio ist die Summe, die der Kreditgeber vom Darlehen nicht ausbezahlt, d.h. der Kreditnehmer muss einen um das Disagio erhöhten Kredit aufnehmen.
Mit dem Disagio werden sofort Zinsen und Kreditbearbeitungsgebühren getilgt.
Das Disagio wirkt sich nur steuerlich aus, denn der Darlehensnehmer, der seine Immobilie vermietet, kann das Disagio als Werbungskosten geltend machen und daher sein zu versteuerndes Einkommen senken, was je nach seinem persönlichen Spitzensteuersatz bares Geld vom finanzamt auf die Hand ist.
Derzeit ist das Disagio für Eigennutzer uninteressant, da hier keine steuerlichen Vorteile anfallen.
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