Wohnblockhaus - das Besondere

Wer ökologisch denkt, wer baubiologisch bauen will, der ist mit einem blockhaus gut beraten. Aber auch das Wohnklima ist sehr angenehm, wie ich während unseres Urlaubs in einem Blockhaus erneut feststellen konnte.

Die Blockbohlenbauweise, so die fachlich korrekte Bezeichnung, ist eine der ältesten Methoden des Hausbaus. Die Bohlen werden aufeinander gelegt und an den Ecken miteinander verkämmt, d.h. die Bohlenenden gehen wechselweise über die Hausecke hinaus

Um Winddichtigkeit zu erreichen, werden die Bohlen an Ober- und Unterseite mit doppeltet Nut und Feder versehen. Im Gegensatz zu früher, als ich sehr ernsthaft über einen entsprechenden Neubau nachgedacht habe, erlauben aber die Anforderungen zum Wärmeschutz und der Energieeinsparung heute keine einschaligen Ausführung mehr, sondern die Außenwände müssen mehrschalig aufgebaut werden.

Zwischen zwei Blockbohlenschalen wird eine Wärmedämmung eingebracht, natürlich aus baubiologisch einwandfreien Materialien wie Zelluloseflocken oder Holzfaserdämmstoffen.

Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das Holz vor allem in den ersten Jahren trocknet und damit schwindet und es zu Setzungen kommt.

Wohnblockhäuser werden meist schlüsselfertig oder als Ausbauhaus angeboten, es gibt auch Anbieter von Bausatzhäusern, wobei sich hier aber die Einsparungen meines Erachtens in engen Grenzen halten.

Blockhäuser zeichnen sich durch einfache und klare Linienführung aus, die heute ach so beliebten Erkerchen sind hier stilwidrig und werden Gottseidank auch kaum verwendet.


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