Wohngebäude der Berliner Moderne jetzt Weltkulturerbe

Zwischen 1913 und 1934 entstanden in Berliner sechs moderne Siedlungen, die für das 20. Jahrhundert vorbildlich wirkten. Auf Berlin.de heißt es dazu: "Ästhetische Vorstellungen der Avantgarde aus Kunst und Architektur verbanden sich dabei mit den sozialen Ideen der politischen Linken. Gewerkschaftliche, genossenschaftliche und städtische Baugesellschaften wurden zu den Trägern dieser gebauten Utopie."

Die gegenwärtige Vorbildfunktion speist sich aus der Erhaltung und Modernisierung dieser Bauten, während die optische Wirkung bewahrt wird. Gleichzeitig wandeln sich die Eigentumsverhältnisse hin zu privatrechtlichen Wohnungseigentümergemeinschaften und Investitionsgesellschaften.

Bernhard S. Elias, Sprecher der "Initiative Welterbe": "Wir sind natürlich sehr stolz auf die Auszeichnung. Und wir nehmen die damit verbundene Verantwortung sehr ernst – sowohl für den denkmalgeschützten Gebäude- und Freiraumbestand als auch für deren nachhaltige Bewirtschaftung. Und nicht zuletzt für die Menschen in den Siedlungen."

Hans Kolpak
Eigentum & Bauen


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