Wohnungsbesichtigung

Die folgenden Tipps sind für eine bereits seit längerem gebaute Wohnung gedacht, allerdings sind sie zum Großteil auch für Neubauten gültig. Vielleicht haben Sie auch schon erste Eindrücke aus dem Internet gewonnen

• Nehmen Sie zumindest eine 2. Person mit, vier Augen sehen mehr als zwei und wenn der andere noch vom Fach ist oder Erfahrung hat, umso besser.

• Stellen Sie dem Verkäufer oder Makler viele Fragen, die Sie sich vorher überlegt und notiert haben, z.B.

o zum Alter der Wohnung
o zur letzten Renovierung der Wohnung und des Objektes
o zu vorgesehenen Sanierungen und Renovierungen des Objekts
o zu vorhandenen Mängeln
o zum Energieverbrauch,
o zum Schallschutz
o zum Hausgeld
o zum Verwalter und beirat
o usw.

Aus der Art und Weise der Beantwortung, vor allem, wenn keine klare und überzeugende Antwort, können Sie Ihre Schlüsse ziehen und ggf. energisch nachfassen.

• Wenn eine Wohnung frisch gestrichen wurde, sollen damit möglicherweise Schwachpunkte und Mängel verdeckt werden, wie z.B. Undichtigkeiten.

• Gibt es in der Wohnung oder im Keller einen modrigen Geruch?

• Wenn feuchte Stellen noch erkennbar sind, müssen Sie der Ursache auf den Grund gehen.

• Führen Sie, soweit möglich Funktionsprüfungen durch:

o Lassen sich die Fenster leicht öffnen und schließen Sie dicht?
o Funktionieren die Rolläden und der Sonnenschutz
o Funktionieren die Heizkörper?
o Sind die Lichtschalter und Steckdosen in Ordnung?
o Funktioniert die Klingel, die Sprechanlage und der Türöffner
o Wie sind die Leitungen abgesichert?

Das gleiche gilt natürlich auch für die Sanitärausstattung, Warm- und Kaltwasser und die entsprechenden Abflüsse.

• Schauen Sie, wenn möglich, hinter Verkleidungen oder unter Teppichböden.

Bevor Sie dann endgültig kaufen, lassen Sie die Wohnung vielleicht noch von einem Sachverständigen anschauen, der kostet vielleicht wenige hundert Euro, nicht erkannte Schäden können leicht in die Tausende gehen.


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