
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Wenn es bei einem bzw. vier Lichtlein bleibt, dann steht es einem frohen Fest nichts im Wege. Wenn aber aus dem kleinen Lichtlein plötzlich ein Flächenbrand wird, dann ist es mit der feierlichen Stimmung endgültig vorbei. Jedes Jahr kommt es in der Advents- und Weihnachtszeit vermehrt zu Wohnungsbränden. Besonders bei Adventkränzen nimmt die Brandgefahr mit jeder Woche zu. Die Gestecke werden immer trockener und die Kerzen, zumindest die ersten, immer kürzer. So reicht schon ein kleiner Funke und der Kranz brennt lichterloh. Ähnlich verhält es sich mit dem Weihnachtsbaum, der mit echten Kerzen unschlagbar gemütlich wirkt. Bei der im Winter gewöhnlich trockenen Heizungsluft, trocknet der Baum auch sehr schnell und zündet sich leicht an. Für die Schäden, die durch einen Brand entstehen, kommt normalerweise die Brandschutz- bzw. Hausratversicherung auf. Der Bundesverband
Brandschutz-Fachbetriebe e.V. weist jedoch darauf hin, dass die Versicherungen sehr strenge Maßstäbe anlegen. Schon wer brennende Kerzen eine Viertelstunde unbeobachtet lässt, handelt grob fahrlässig
- und gefährdet damit den Versicherungsschutz.
Bei brennendem Baum hilft ein Eimer Wasser nicht wirklich. Ausgetrocknetes Tannengrün entflammt fast explosionsartig. Blitzschnell erfassen die Flammen danach Gardinen, Tapeten, die Möbel und den ganzen Raum – wenn man den Brand nicht sofort löscht. Deshalb sollte unbedingt ein betriebsbereiter Feuerlöscher in greifbarer Nähe sein. Neben Feuerlöscher sollten Rauchmelder zur Ausstattung jeder Wohnung gehören. Sie registrieren die kleinste Rauchpartikel und lösen sofort Alarm aus.
Rauchmelder und Feuerlöscher erhält man beim qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb, der nicht nur eine kompetente Beratung bei der Auswahl der passenden Geräte bietet, sondern auch die regelmäßige sachkundige Prüfung übernimmt. Adressen von qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieben findet man zum Beispiel beim Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe.
Wir wünschen brandfreie Weihnachten,
Hedwig Seipel
Eigentum & Bauen
no comment until now